Auszeichnungen mit der Plakette "Schwalben willkommen" 2018

Wir zeichnen Schwalbenfreunde aus. Schwalbennester unter dem Dach des Hauses oder in der Scheune oder Stall:

Füllen Sie das Formular aus und senden Sie es uns zu.

Download
bewerbungsbogen-gebaeude.pdf
Adobe Acrobat Dokument 50.9 KB
Download
bewerbungsbogen-gemeinden.pdf
Adobe Acrobat Dokument 50.3 KB

Im Mai 2018 erhielten die Auszeichnung:

Susanne Heumann, Häselrieth

Im März 2018 wurde ausgezeichnet:

Gemeinde Föritz


Foto: NABU/S. Hofmann
Foto: NABU/S. Hofmann

Im August 2017 wurden ausgezeichnet:

Hotel Daheim in Masserberg - Inhaber Nico Herfurth

Renate Schmidt- Häselrieth

Susanne und Jürgen Hofmann - Straufhain

Sieglinde Mausolf - Hellingen OT Rieth

Uwe Oehrl - Hellingen OT Rieth

Hans-Georg Beyersdorfer - Hellingen OT Rieth

 

Im September 2017 erhielten die Auszeichnung:

Julia Lucas - Biberschlag

Heinz-Theo Hörnlein - Biberschlag

Autohaus Häfner GmbH Volkswagen - Schleusingen


Wo Schwalben nisten, ist das Glück Zuhause

Den Glücksboten jetzt helfen

Schwalben gelten in den Volksweisheiten als Glücksbringer, Wetterboten, wichtige und nützliche Fluginsektenfresser, wie Stechmücken sowie hilfreiche Indikatoren für den Zustand eines Lebensraumes. Als Vogelfreunde ist uns in den ersten Dorfrundgängen aufgefallen, dass hier im Henneberger Land u. U. nur sehr wenige Schwalben umherfliegen. Ein paar Rauchschwalben noch in der Nähe von Ställen und noch weniger Mehlschwalben umkreisen die Gebäude. Rauchschwalben nutzen das Innere von Gebäuden, am liebsten von Tieren bewohnte Ställe, Mehlschwalben erstellen ihre Nester an der Außenfassade von Gebäuden, meist in einer Nische unter der Dachtraufe bzw. unter geeigneten Dachvorsprüngen. Schwalben gehören in Mitteleuropa zu den Vogelarten, für die in den letzten 30 Jahren die höchsten Bestandsverluste nachgewiesen sind. Bei der Mehlschwalbe sind die Populationen auf 10% der Bestände von 1980 geschrumpft. Die Ursachen sind vielfältig: So sind beispielsweise Futtertiere in ihrer Anzahl zum Teil erheblich reduziert oder es gibt kaum noch feuchte Lehmpfützen, die als Rohstofflager für den Bau der Nester dienen. Auch uns Menschen kann es hin und wieder vor Herausforderungen stellen, wenn es darum geht, dass manche Vögel unsere Häuser zur „Untermiete“ nutzen wollen. Wenn man allerdings den Tieren Nistmöglichkeiten bietet bzw. ihnen gewährt, hat man ziemlich gute Chancen, eine Mücken-, Gnitzen- oder Kriebelmücken reduzierte Grill- und Gartensaison zu genießen, da sämtliche Fluginsekten auf der Speisekarte der Schwalben stehen. Gerne möchten wir uns in unserem Bereich für den Erhalt der Schwalben einsetzen und diesen beeindruckenden und wichtigen Vögeln helfen, wieder häufiger bei uns zu brüten. Künstliche Nisthilfen können Abhilfe schaffen. Auch stehen wir gerne bei Fragen beratend zur Verfügung oder zeigen Möglichkeiten, wie trotz Schwalbennester eine Verschmutzung, zum Beispiel durch Kotbretter unterhalb der Nester, verhindert werden kann - auch gerne bei Ihnen. Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie den NABU unter 03681/36 13 18 (zwischen 17 und 19 Uhr in der Regel) oder schreiben an natur-oskar@gmx.de 


Für Frühaufsteher am 1. Mai

Wie jedes Jahr trafen sich die ganz Verwegenen früh um 5 Uhr auf dem Marktplatz in Schleusingen, um an der Vogelstimmenwanderung teilzunehmen. Seit fast 30 Jahren ist das nun schon so. Nicht in jedem Jahr spielt das Wetter mit. Aber es gab keinen Regen. Dafür konnten wir einen sehr schönen Sonnenaufgang  erleben. Dazu stieg der Dunst in den Tälern auf und wir erlebten eine Vielfalt an Vögeln, die ihr Lied in diesen Freitag Morgen hinein sangen. Der Hausrotschwanz begrüßte uns gleich auf dem Markt. Wir begaben uns dann Richtung Fischbach und erlebten, wie ein Baumfalke aufflog. Langsam wurden die Amseln wach und ihr melodischer Gesang entschädigte für das frühe Aufstehen. Fast allen Laubsänger- und Drosselarten konnten wir zuhören. Auch die Grasmückenarten waren vertreten. Ein ungeübtes Ohr hatte schon so seine Schwierigkeiten, alles auseinander zu halten. Plötzlich klang ein lachender Ruf über eine Gartenanlage. Da erinnerte uns der Grünspecht doch, dass wir im letzten Jahr sein Leben genauer kennen lernten, weil er Vogel des Jahres 2014 war. Es gab noch einige nicht in unserer Gegend so häufige Vögel, deren Gesang wir lauschen durften: Wintergoldhähnchen, Goldammer und auch der Heckenbraunelle. Am Ende unserer Tour, die bis nach Rappelsdorf führte, konnten auch Dohlen, Rabenkrähen und Elstern beobachtet werden. Herzlichen Dank an Thomas für die sachkundige Begleitung.