Willkommen beim NABU Henneberger Land

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Jahresfahrt zu den Haselbacher Teichen

Angebot für Naturinteressierte

Wir besuchten das NABU-Schutzgebiet Haselbach im Landkreis Altenburger Land. Der NABU wertet das einst so artenreiche Gebiet durch extensive Bewirtschaftung ökologisch auf. Rotbauchunke, Laubfrosch, Tafel-, Reiher- und Knäkente sind wieder zurückgekehrt. Inzwischen gibt es an den Teichen schon ein regional bedeutsames Vorkommen des Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings - ein Schmetterling, der nach FFH-Richtlinie geschützt ist. Der Tagfalter braucht als Futterpflanze den Wiesenknopf, der bevorzugt auf feuchtem Untergrund wächst.

 


Alles aufgeräumt?

Der Garten im Winter

Der trockene Sommer war eine Strapaze für viele Pflanzen. Dieser Supersommer, mit viel Sonne, Dauer-Temperaturen von mehr als 30 Grad und kaum Regen, hat der Natur ordentlich zugesetzt, so schön er auch war. Viele Pflanzen haben gelitten, schon im Juni war der Rasen in etlichen Gärten vertrocknet, einige Bäume ließen Mitte des Jahres das erste Laub fallen. Was ist jetzt zu tun? Wer einen eigenen Garten hat, braucht jetzt vor allem ein wenig Geduld. Aber es gibt ein paar Hinweise, an denen sich erkennen lässt, ob eine Pflanze überlebt hat oder nicht. In loser Reihenfolge geben wir Tipps für den Garten im Winter. >>

 



Bei der Hitze drohen Wildtiere zu verdursten

Wasserknappheit für Wildtiere

Die hohen Temperaturen und die lange Trockenheit machen auch den Wildtieren zu schaffen. Da die normalen Wasserquellen versiegt sind, droht ihnen schlimmstenfalls der Tod durch Verdursten.

 

Viele Pfützen, Tümpel und Bäche trocknen derzeit aus, so dass Wildtiere wie Vögel, Igel, Maulwürfe, Wildkaninchen und Hasen, aber auch Bienen und Hummeln kein Wasser mehr finden können. „Besonders wichtig ist Wasser auch für die Igel in den Gärten“, sagt Kristina Thiers, die sich seit über 30 Jahren um verwaiste Igel kümmert. „Es reicht schon, einige flache Schüsseln im Garten zu verteilen und täglich mit frischem Wasser zu befüllen, damit sich keine Keime bilden.“

 

Wer keinen Garten hat, kann auch auf dem Balkon Wasserschalen aufstellen. Vögel und Insekten finden hier das rettende Nass.

 

Eine weitere Möglichkeit, Wildtiere vor dem Verdursten zu retten, ergibt sich bei einem Besuch auf dem Friedhof. Auch versteckte Wasserschalen bei den Gräbern finden die Wildtiere. „Die Trinkschalen sollten jedoch nicht zu hoch mit Wasser befüllt werden, damit kleinere Tiere und Insekten nicht darin ertrinken. Hilfreich sind eingelegte Kieselsteine und Zweige als Ausstiegshilfen“, sagt die Fachfrau. Flache Terrakottaschalen oder größere Blumenuntersetzer seien als Wassertränken geeignet. Wer die Möglichkeit hat, die Schalen auf verschiedene Höhen zu setzten, sollte dies auch tun. Am Boden können sich dann Igel und andere Kleintiere bedienen, in der Höhe kommen die Vögel besser an die Wasserquelle – und sind vor Katzen geschützter.

 

Schließlich haben wir noch eine Bitte an alle Poolbesitzer: Diesen solle man bitte absichern und vielleicht mit einer Schwimminsel versehen. Damit Tiere, die aus Versehen dort hineingeraten, nicht ertrinken.

 


Wenn Vogelkinder das Nest verlassen ...

Verlassene Jungvögel sitzen lassen und beobachten

Sie haben einen Jungvogel außerhalb seines Nests gefunden? Viele gefundene Jungvögel sind nämlich nicht so eltern- und hilflos, wie sie auf uns Menschen wirken.

 

Vogelkinder hüpfen durch die Büsche oder über Rasenflächen und betteln aus umliegenden Gehölzen ihre Eltern um Futter an. Doch die herz-zerreißenden Bettelrufe sind keine Hilfeschreie! Wer Hauskatzen besitzt und trotzdem Vogelkinder in seinem Garten haben will, sollte seinen Stubentiger für ein paar Tage im Haus halten.

 

Jungvögel können ins Nest zurückgesetzt werden

 

Bevor Sie einen scheinbar verlassenen Jungvogel aufnehmen, beobachten Sie bitte aus sicherer Entfernung mindestens eine Stunde lang, ob er nicht doch noch von seinen Eltern versorgt wird.

 

Verloren gegangene Jungvögel werden bis zu 24 Stunden lang von ihren Eltern gesucht. Ein kurz aufgenommener Jungvogel kann ohne Probleme wieder zurück in eine Astgabel am Fundort gesetzt werden.

 

Es gibt zwei Ausnahmen, in denen geholfen werden darf: Sehr junge und noch kaum befiederte Tiere, die aus dem Nest gefallen sind, können vorsichtig dorthin zurückgesetzt werden.

 

Desweiteren können bei Gefahr durch Katzen oder an vielbefahrenen Straßen die Vogeljungen in Hörweite vom Fundort umgesetzt werden, am besten erhöht in eine Astgabel.


Den Fröschen und Kröten auf der Spur

Infos zu den Laichwanderungen im Winter und Frühjahr 2018

Seit vielen Jahren haben Naturschützer dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. In der ganzen Republik sind Naturschutzgruppen Jahr für Jahr aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Ohne dieses vielfache Engagement wäre es um unsere Frösche und Kröten deutlich schlechter bestellt.>>

 

Zur Absprache über den Ablauf in diesem Jahr treffen sich alle interessierten Krötenchauffeure am 21. Februar 2018, 17-18:30 Uhr in der NABU Regionalgeschäftsstelle in 98529 Suhl, Meininger Str. 127. 

Kontakt: Marianne Herrmann, Tel 03681/36 13 18 (mit AB) oder Hartmut Kempf, Tel 03681/306950 oder Vorstand@NABU-Hennebergerland.de

 


Vogel des Jahres 2018

Ein Star zum Schwärmen

Der Star ist kein gewöhnlicher Allerweltsvogel, denn er hat herausragende Talente: Der Star kann andere Vögel und Umgebungsgeräusche perfekt nachahmen und in seinen Gesang einbauen. Zu hören sind dann sogar Handyklingeltöne, Hundebellen oder Alarmanlagen. Zum Star unter den Vögeln wird er auch durch seine atemberaubenden Schwarmformationen, bei denen hunderttausende Individuen perfekt aufeinander abgestimmt durch die Lüfte gleiten. >> mehr


Ihre Stimme für die Natur - Danke

Foto: Fotostudio Hannover
Foto: Fotostudio Hannover

Im Jahr 2016 haben wir mit großem Erfolg um Ihre Stimme für die Natur geworben. Über 80 Bürgerinnen und Bürger folgten unserem Anliegen, den NABU stark zu machen und ihn mit einer Mitgliedschaft zu unterstützen. Auf der Bundesvertretersammlung am 4. und 5. November 2017 in Hannover konnte der NABU Henneberger Land dafür ausgezeichnet werden. Der NABU Oldenburger Land war noch besser als wir und belegte den 1. Platz; den NABU Wetterau verwiesen wir auf den 3. Platz.

Unser Dank gilt allen, die uns unterstützen: den neu eingetretenen Mitgliedern, aber vor allem auch den langjährigen Begleitern. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir der Natur helfen. Wir werden auch weiterhin alles tun, damit es der Natur in unserem Bereich besser geht.


Herbstfahrt ins Eichsfeld

Unser Jahresausflug führt uns am Samstag, dem 23. September 2017 ins Eichsfeld. Wir lernen die Besonderheit der Landschaft kennen und erleben
den Alternativen Bärenpark Worbis.
Treffpunkt: Busabfahrt in Römhild, OT Milz, Grete-Walter-Str. 7, (Schule) um 6.30 Uhr
Schleusingen, Zentralhaltestelle bei Bedarf um 7.10 Uhr und Suhl, Kommerstr. um 7.45 Uhr
Die Rückfahrt wird so erfolgen, dass die Ankunft in  Suhl gegen 19 Uhr und in Römhild gegen 20 Uhr sein wird.
Kosten: 45€ p. P./ 90 € pro Familie (4 Personen)
NABU-Mitglieder 25 € p. P. / 60 € pro Familie (4 P.)
inkl. Eintritte, Führungen und Mittagsimbiss


Wo Schwalben nisten, ist das Glück Zuhause

Schwalben gelten in den Volksweisheiten als Glücksbringer, Wetterboten, wichtige und nützliche Fluginsektenfresser, wie Stechmücken sowie hilfreiche Indikatoren für den Zustand eines Lebensraumes. Als Vogelfreunde ist uns in den ersten Dorfrundgängen aufgefallen, dass hier im Henneberger Land u. U. nur sehr wenige Schwalben umherfliegen.>>


Amphibien brauchen unsere Hilfe!

Der NABU Henneberger Land bereitet sich auf die Amphibienwanderung vor und bitte um Rücksichtnahme bei Amphibienwechsel

Foto: K. Büschel
Foto: K. Büschel

Die Naturschützer haben jetzt viel zu tun. So auch zum Beispiel die NABU-Mitglieder und Ehrenamtlichen des NABU Henneberger Land. „Schon seit 1996 dokumentieren unsere Ehrenamtlichen in Suhl das Wandergeschehen der Amphibien. Uns geht es vor allem darum genau Bescheid zu wissen, wo unsere kriechenden Freunde die Straße überqueren. Haben wir die Hauptwanderroute identifiziert, stellen wir dort Zäune auf“, berichtet die Vorsitzende. >>


Stunde der Wintervögel

Die Schlauen Füchse aus Milz üben schon
Die Schlauen Füchse aus Milz üben schon

Auch wenn es knackig kalt werden soll, wollen wir unsere kleine Wanderung rund um das Rückhaltebecken Grimmelshausen unternehmen.

Treff: 07. Januar 2017, 10-12:30 Uhr, an der Feuerwehr in Grimmelshausen

Wir konnten einen sehr kompetenten Ornithologen für die Wanderung gewinnen. Dr. H. Lange wird uns in die Wintervogelwelt entführen. Viel Spaß!


Bedrohte Schönheit

Durch die faszinierende Bergwelt Kirgistans streifen die letzten Schneeleoparden, akut bedroht durch Wilderei und illegalen Handel. Der NABU Kirgistan engagiert sich zusammen mit der kirgisischen Regierung für die Rettung der Großkatzen.

Wie das geschieht, zeigt ein Film des NABU.

Am Donnerstag, dem 17. November 2016, von19:00 – 20:30 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte, Hoheloh 1, 98527 Suhl
Kosten: Spende für das Schutzprojekt "Schneeleopard"


Wir haben sie gesehen ...

25 verschiedene Fledermausarten gibt es in Deutschland. Die internationale Batnight bietet die Möglichkeit, die erstaunlichen Schönen der Nacht einmal aus nächster Nähe kennen zu lernen. Sie findet traditionell Ende August statt, und das mittlerweile weltweit in über 35 Ländern. In Deutschland wird sie vom NABU organisiert. In Veranstaltungen erfährt man interessante Fakten über unsere heimischen Fledermäuse. Besonders der Schutz der Tiere steht hierbei im Vordergrund. Die NABU-Fledermausfreunde zeigen, was jeder einzelne für den Erhalt unserer faszinierenden Flugakrobaten tun kann. Im NABU Henneberger Land ...


Kobolde der Nacht

 

 

 

 

Fledermäuse sehen mit ihren Ohren, fliegen mit ihren Händen – und das bereits seit ca. 50 Millionen Jahren! Heute leben auf der Erde mehr als 1.200 Fledermausarten. In Deutschland fliegen 25 Fledermausarten durch die Nacht.

Zu tollen Erlebnissen mit Fledermäusen in Römhild und Umgebung laden wir ein. ...

 


Seltener Keulenbärlapp auf der Steinigen Bössel am Friedberg

Foto: NABU
Foto: NABU

NABU und Stadtverwaltung Suhl organisieren Pflegemaßnahmen

Der NABU Suhl nimmt den Tag der Artenvielfalt 2016 zum Anlass, um auf unsere besondere Verantwortung für Arten hinzuweisen, die in unseren Breiten sehr selten geworden sind. Der Keulenbärlapp (Lycopodium clavatum) gehört dazu. In Deutschland ist der Keulenbärlapp laut Roter Liste gefährdet. Bei Pflegeeinsätzen der Grundschüler aus der Himmelreichschule auf den Heideflächen der Steinigen Bössel wurde das seltene Vorkommen entdeckt. Gemeinsam mit Maximilian Fraulob von der UNB Suhl haben wir weitere Standorte des Keulenbärlapp lokalisieren können. Dabei wurde deutlich, dass der Lebensraum des Keulenbärlapps ohne unsere Hilfe verschwindet, denn er meidet tiefen Schatten, große Feuchtigkeit und benötigt offene Bodenstellen. Bisherige Kartierungen zeigen einen deutlichen Rückgang der Bärlappe im Thüringer Wald. So werden Pflegemaßnahmen notwendig. In der Fläche werden wir Schattenspender entfernen und dafür sorgen, dass keinerlei Staunässe an den Standorten entsteht.

Wir erhalten den Lebensraum des Bärlapps durch Pflegemaßnahmen in der Zeit vom 19.05. bis 21.05.2016. Am Donnerstag und Freitag werden wir jeweils von 17-19 Uhr und am Samstag von 9-12 Uhr die Pflegemaßnahmen durchführen. Freiwillige Helfer sind gern willkommen. Als Hilfsmittel sind Gerätschaften wie Sägen und Handschuhe mitzubringen. Treffpunkt ist der Wendekreis am Ende der Sommerbergstraße im Gewerbegebiet Friedberg.


Regionaltagung Südwestthüringen 2016

Foto: I. Herrmann
Foto: I. Herrmann

Es war wieder so weit. Der NABU Henneberger Land war Ausrichter der Regionaltagung 2016 in Südwestthüringen. Für eine gute Atmosphäre sorgte das Museum auf der Bertholdsburg. Die Aktiven des NABU aus den Landkreisen Hildburghausen, Sonneberg und der (noch) kreisfreien Stadt Suhl berichteten über ihre Arbeit. Zuerst standen Informationen und die Probleme der Imker im Mittelpunkt. Immer reichlich Nahrung den Honigbienen anzubieten und darüber hinaus auch den anderen Insekten ist ihr Anliegen. Eine aktuelle Aktion des NABU kommt ihnen da gelegen. Doch dazu nachher mehr. Als nächstes konnten die Teilnehmer erfahren, wie der NABU in Thüringen an der naturnahen Umgestaltung bestimmter Flächen mitwirkt. Um für Wiesenbrüter und große Pflanzenfresser Landschaften zu schaffen, wurden in Zusammenarbeit mit Landwirten, Agrargenossenschaften, Städten und Gemeinden neue Lebensräume geschaffen. So in Crawinkel, in der Rodach- und Bischofsaue und in weiteren Gebieten. Der Film von Andreas Winkler zeigte beeindruckend, wozu der NABU Thüringen in der Lage ist. Die einzelnen NABU-Gruppen wollen diesen Film auch weiteren Naturfreunden zeigen. Nach der Mittagspause stand der Vogel des Jahres im Mittelpunkt - der Stieglitz. Sein Lebensraum ist auch der Lebensraum weitere Körnerfresser, aber auch der Bestäuber, sprich Bienen, Hummeln und anderer Insekten. Blühende Landschaften - wir brauchen sie im wahrsten Sinne des Wortes. In Gesprächen mit Verantwortlichen in den Gemeinden werden wir für diese Landschaften werben und damit Farbe in die Dörfer und Städte bringen. Weitere Themen wie die Kryptogamen und die Umweltbildung für Kinder und Jugendliche wurden diskutiert. Der Vorstand des NABU Henneberger Land bedankt sich bei der Leitung des Museums Bertholdsburg, bei den Wirtsleuten des "Goldenen Löwen" für die Versorgung und für das Interesse der Teilnehmer an den Themen in unserem Verband.


Am Grünen Band

Es war ein kühler Vormittag im Januar 2015, als sich die Teilnehmer unserer Winterwanderung in Milz trafen. Damit wir schneller ans Ziel gelangen, fuhren wir ca. 5 km mit den Autos Richtung "Grünes Band". Jeder kannte es; aber die wenigsten hatten es selber schon gesehen. Unser erster Zwischenstopp galt gefiederten Freunden, die noch von der Nacht auf den Bäumen saßen: die Kormorane. Eine größere Kolonie hat sich an der Milz ihren Schlafplatz gesucht. Von dort brechen sie dann am Vormittag auf zu den vielen fischreichen Gewässern in der Umgebung. Wir fuhren weiter und fanden einen Platz, von wo aus wir dann das "Grüne Band" zu Fuß erkundeten. Was wir alles sahen: Graureiher, Silberreiher, Formationsfüge der Stockenten, Rabenkrähen, Bussarde, Schwärme von Wacholderdrosseln und natürlich auch Nilgänse. Diese konnte ich dann erst bei der Sichtung der Bilder auf dem Computer erkennen. Interessant waren auch die vielen Erzählungen der Ortskundigen über die Geschichte dieses Landstriches. Wir haben viel erfahren, tolle Naturerlebnisse gehabt und somit einen gelungenen Einstand in das neue Jahr. Vielen Dank für die Vorbereitung und Durchführung: Lothar, Egon und Horst.


Winter- und Vogelwanderung

Anlässlich der Stunde der Wintervögel treffen sich alle interessierten Naturfreunde zu einer Wanderung am Grünen Band. Dabei wollen wir die einzigartige Landschaft genießen und nach der Vogelwelt Ausschau halten.

 

Treff:

9. Januar 2016, 10-12:30 Uhr

an der Staatlichen Grundschule "An den Gleichbergen" 98630 Römhild, OT Milz, Grete-Walther-Str. 7

 

Mitzubringen sind gute Laune, Bekleidung nach Witterung und ein Fernglas - aber nicht Bedingung!

 


Schnuffel


Menschen helfen Tieren - mit diesem Spruch sind in der Weihnachtszeit viele unterwegs, um Spenden einzusammeln. Bei uns gibt es Mitglieder, die helfen übers Jahr immer wieder Wildtieren, die sich in der Natur verletzt haben und allein sich nicht mehr helfen könnten. So ist es auch Schnuffel ergangen. Mit nur noch einem Auge und einem Wirbelsäulenschaden, der den normalen Gebrauch der Hinterextrremitäten nicht mehr erlaubt, würde er in der freien Natur leichte Beute sein. Nun hat er bis an sein Lebensende eine neues Zuhause bei Kristina gefunden. Sie kümmert sich schon seit mehr als 30 Jahren um verletzte oder auch unterernährte Igel. Wenn sie so erzählt, dann erfahren die Zuhörer viel über dieses dämmerungs- und nachtaktive Tier. "Wenn zu euch die Mama sagt: 'Gute Nacht! Schlaft schön!', dann sagt der Igel:'Guten Morgen! Ich habe Hunger!'" Nun verstehen die Kinder, warum man den Igel kaum zu Gesicht bekommt. Eigentlich müsste es ja richtig und vollständig Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) heißen. Er ist es, der hier im westlichen Mitteleuropa zu Hause ist. Er ist selten geworden. mehr


Hainich-Fahrt

Das lag mir schon lange auf der Seele: ein gemeinsames Erlebnis für die Mitglieder unseres NABU Henneberger Land zu schaffen. Die Herbstfahrt in den Hainich wurde zu einem Höhepunkt in unserem Gruppenleben. Neben erfahrenen Naturschützern waren auch viele Spürnasen dabei, die sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen wollten. Am Reformationstag ging es schon zeitig los. Immerhin stande zwei große Ziele auf dem Plan: der Besuch im Wildkatzendorf Hütscheroda und der Besuch des Baumkronenpfades im Hainich. Bereits zu Beginn der Angebote in den offenen Horten haben wir die Wildkatze als eine freilebende Wildtierart kennen gelernt. Sie ist im Hainich wieder heimisch geworden, auch wenn sie heimlich dort lebt. Man bekommt sie kaum zu Gesicht. In einem Film haben wir von den Bemühungen der Menschen erfahren, die einzelnen Wildkatzenvorkommen durch grüne Korridore zu vernetzen. Nur so kann euin genetischer Austausch und damit eine gesunde Wildkatzenpopulation entstehen.
Dann ging es hinauf in das eigentliche Wildkatzendorf. Vier Kater wohnen dort: Carlos, Toco, Franz und Oskar. Sie waren alle schon mächtig aufgeregt, denn es war Fütterungszeit. Aber wehe, der Pfleger kam ihnen zu nahe. Dann wurde gefaucht und sie duckten sich zum Sprung, mindestens so, als wollten sie ihm ins Gesicht springen. Da hat man ganz deutlich den Unterschied zu unserer Hauskatze gesehen. Hier leben keine Kuscheltiere sondern richtig wilde Europäische Wildkatzen.
Die Kinder erkundeten mit Eifer den Wildkatzenpfad, erlebten, wer Freund und wer Feind der Wildkatze ist und konnten ihre Kletterkünste erproben.
Nach der Stärkung auf der Wiese ging es mit dem Bus weiter zum Baumkronenpfad. Der wurde dann in kleinen Gruppen selbstständig erkundet. Ein Abschlussbild zeigt, wer alles dabei war.
Am Abend ging ein erlebnisreicher Tag zu Ende, den wir alle nicht so schnell vergessen werden.
Eine Frage plagt uns aber schon wieder: Wo fahren wir im nächsten Herbst hin?