Willkommen beim NABU Henneberger Land

Für Mensch und Natur

Der NABU - Naturschutzbund Deutschland e.V. - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Bei Hitze drohen Wildtiere zu verdursten

Wasser hilft

Die hohen Temperaturen und die lange Trockenheit machen auch den Wildtieren zu schaffen. Da die normalen Wasserquellen versiegt sind, droht ihnen schlimmstenfalls der Tod durch Verdursten.

Viele Pfützen, Tümpel und Bäche trocknen derzeit aus, so dass Wildtiere wie Vögel, Igel, Maulwürfe, Wildkaninchen und Hasen, aber auch Bienen und Hummeln kein Wasser mehr finden können. „Besonders wichtig ist Wasser auch für die Igel in den Gärten“, sagt Kristina Thiers, die sich seit über 30 Jahren um verwaiste Igel kümmert. „Es reicht schon, einige flache Schüsseln im Garten zu verteilen und täglich mit frischem Wasser zu befüllen, damit sich keine Keime bilden.“

Wer keinen Garten hat, kann auch auf dem Balkon Wasserschalen aufstellen. Vögel und Insekten finden hier das rettende Nass. >>


Wie viel Platz schenken wir der Natur?

Blühstreifen an den Feldern und im Garten

Foto: NABU
Foto: NABU

Mehr Platz für Bienen und Schmetterlinge, sichere Orte für Wildtiere, Nahrung für Vögel - die Blühstreifen an den Feldern sollen alles sein.
Bienenschmaus steht auf der Packung - und der Inhalt riecht ein bisschen wie ein Gewürzstand auf dem Wochenmarkt. Kein Wunder: Dill ist drin, Gelbsenf, Koriander und Borretsch. Allerdings auch Ölrettich, Kornblume, Buchweizen, Malve und Ringelblume.
Bevor das der Biene schmecken kann, muss es erst einmal wachsen. Zum Beispiel an den Feldern oder in einer Garteninsel.
Eine Aktion wie Blühstreifen sorgen für ein positives Image, doch der Hauptgrund ist: „Wir machen es für die Insekten und somit natürlich auch für uns“, sagt unsere Bienenexperte  Lothar Schüler. „Was da fliegt, bestäubt auch. Wir alle sind letztlich und langfristig auf eine funktionierende Natur angewiesen. Bunt sollen die Blühstreifen im Sommer aussehen - doch die Farbe ist nur ein Nebeneffekt.“
Schmetterlinge, Bienen und weitere Insekten sollen sich in den Blühstreifen Nektar holen können. Die Bodenflächen am Fuß von Koriander, Dill, Kornblume und Malve können  sichere Rückzugsorte sein für Vögel, die ihre Nester am Boden bauen, und für Reptilien und kleine Säugetiere, die auf freiem Feld leichte Beute für Raubvögel und andere Feinde sind.
Wir wünschen uns, dass immer mehr Bürger dieses Wissen um die Zusammenhänge in der Natur tagtäglich umsetzen und ihren Beitrag für eine intakte Umwelt leisten.

 


Diese Regeln sollten Menschen im Wald beachten

Jungtiere mahnen uns zur Vorsicht

Foto: NABU
Foto: NABU

Steigen im Frühling die Temperaturen, beginnt die Brut- und Setzzeit - Hasen, Enten, Gänse, Füchse, Rehe und Wildschweine bringen jetzt ihren Nachwuchs zur Welt. Damit die Jungtiere sicher aufwachsen können, bitten wir Erholungssuchende und Hundehalter um Rücksicht und Einhaltung einiger Verhaltensregeln:

 

Auf den Wegen bleiben: Wildtiere halten sich gern im Dickicht der Wälder sowie in Feldern, Wiesen und Hecken auf. „Es ist daher unbedingt notwendig, diese Ruhezonen zu meiden und die Wege nicht zu verlassen“, bittet  Marianne Herrmann, Vorsitzende des NABU Henneberger Land.

 

Hunde an die Leine: Frei laufende Hunde sind eine Gefahr für trächtige Tiere und brütende Vögel sowie deren Nachwuchs. Vierbeiner gehören in diesen sensiblen Bereichen am besten an die Leine.

 

Keine Abfälle im Wald hinterlassen: Zum Erholen gehört auch ein kleines Picknick. Jedoch können die Überreste vielen Wildtieren und ihren Jungen zum Verhängnis werden. Entweder sie vertragen Essensreste der menschlichen Nahrung nicht und verenden daran oder sie fressen Verpackungsreste, die ihr Magen ebenfalls nicht verdauen kann. Dann ist der Magen voll; sie selbst verhungern aber.

 

 

Wir wünschen allen Erholungssuchenden unvergessliche Eindrücke bei ihren Waldwanderungen!

 


Der pflegeleichte Garten

Staudenbepflanzung hilft Insekten

Foto: NABU
Foto: NABU

„Als Hobbygärtner empfinde ich es als Herausforderung, Gartenbereiche sowohl abwechslungsreich als auch pflegeleicht zu gestalten. Durch Beruf und Familie fehlt mir die Zeit für regelmäßige, zeitfressende Pflegearbeiten. Dennoch möchte ich nicht auf eine bunte und attraktive Bepflanzung verzichten“, sagt unsere Gartenexpertin Barbara Friebel. Um während des Jahres den Arbeitsaufwand zu minimieren, wird eine flächendeckende Bepflanzung geplant. Die Pflanzen sollten unerwünschten Wildwuchs selbstständig regulieren. >>


Regeln und Tipps beim Kräutersammeln

Was ist beim Kräutersammeln erlaubt, was nicht und worauf sollte geachtet werden?

Foto: A. Trepte
Foto: A. Trepte

Man sollte darauf aufpassen, wo gesammelt wird: ist die Fläche Privateigentum, Naturschutzgebiet oder gehört die Fläche Land bzw. Kommune. Auf privatem Grund und in  Naturschutzgebieten darf nichts gesammelt werden.  Auf öffentlicher Fläche ist das Sammeln von Kräutern erlaubt, aber eben in Maßen. Man muss gucken, dass man der Natur etwas lässt. Und dass man auch den anderen Sammlern noch etwas lässt. Die Pflanzen selber brauchen etwas, um im nächsten Jahr noch da zu sein und vielleicht wollen ja auch noch andere Menschen in den Wald, um zu sammeln. >>


Der Bahnhof als Biotop

Mit offenen Augen die Schönheit erkennen

Foto: NABU
Foto: NABU

Wenn es um die Schönheit in der Landschaft geht, denken viele sofort an blühende Bergwiesen, lauschige Täler mit einem Flüsschen oder auch an tolle Strände. Aber auch anderswo bahnt sich die Natur ihren Weg: zwischen Steinplatten wachsen kleine Pflänzchen und Mauerwerk ist von verschiedenen Flechten besetzt. Auch auf dem Gelände eines stillgelegten Bahnhofs entwickeln sich Pflanzen, die ein Biotop entstehen lassen. Selbst zwischen den Gleisen tummeln sich im Jahreslauf verschiedene seltene Blumen. Wie die Pflanzenwelt einen Bahnhof jahreszeitlich in die unterschiedlichsten Farben hüllt und dem stillgelegten Bahngelände in Schleusingen Leben einhaucht, erfahren wir

am Donnerstag, dem 7. Februar 2019 von 19 bis 21 Uhr im Naturhistorischen Museum Schloss Bertholdsburg, Burgstr. 6, 98553 Schleusingen. Der NABU Henneberger Land lädt zu einem interessanten Lichtbildervortrag ein.


Vogel des Jahres 2018

Ein Star zum Schwärmen

Der Star ist kein gewöhnlicher Allerweltsvogel, denn er hat herausragende Talente: Der Star kann andere Vögel und Umgebungsgeräusche perfekt nachahmen und in seinen Gesang einbauen. Zu hören sind dann sogar Handyklingeltöne, Hundebellen oder Alarmanlagen. Zum Star unter den Vögeln wird er auch durch seine atemberaubenden Schwarmformationen, bei denen hunderttausende Individuen perfekt aufeinander abgestimmt durch die Lüfte gleiten. >> mehr


Ihre Stimme für die Natur - Danke

Foto: Fotostudio Hannover
Foto: Fotostudio Hannover

Im Jahr 2016 haben wir mit großem Erfolg um Ihre Stimme für die Natur geworben. Über 80 Bürgerinnen und Bürger folgten unserem Anliegen, den NABU stark zu machen und ihn mit einer Mitgliedschaft zu unterstützen. Auf der Bundesvertretersammlung am 4. und 5. November 2017 in Hannover konnte der NABU Henneberger Land dafür ausgezeichnet werden. Der NABU Oldenburger Land war noch besser als wir und belegte den 1. Platz; den NABU Wetterau verwiesen wir auf den 3. Platz.

Unser Dank gilt allen, die uns unterstützen: den neu eingetretenen Mitgliedern, aber vor allem auch den langjährigen Begleitern. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir der Natur helfen. Wir werden auch weiterhin alles tun, damit es der Natur in unserem Bereich besser geht.


Herbstfahrt ins Eichsfeld

Unser Jahresausflug führt uns am Samstag, dem 23. September 2017 ins Eichsfeld. Wir lernen die Besonderheit der Landschaft kennen und erleben
den Alternativen Bärenpark Worbis.
Treffpunkt: Busabfahrt in Römhild, OT Milz, Grete-Walter-Str. 7, (Schule) um 6.30 Uhr
Schleusingen, Zentralhaltestelle bei Bedarf um 7.10 Uhr und Suhl, Kommerstr. um 7.45 Uhr
Die Rückfahrt wird so erfolgen, dass die Ankunft in  Suhl gegen 19 Uhr und in Römhild gegen 20 Uhr sein wird.
Kosten: 45€ p. P./ 90 € pro Familie (4 Personen)
NABU-Mitglieder 25 € p. P. / 60 € pro Familie (4 P.)
inkl. Eintritte, Führungen und Mittagsimbiss


Wo Schwalben nisten, ist das Glück Zuhause

Schwalben gelten in den Volksweisheiten als Glücksbringer, Wetterboten, wichtige und nützliche Fluginsektenfresser, wie Stechmücken sowie hilfreiche Indikatoren für den Zustand eines Lebensraumes. Als Vogelfreunde ist uns in den ersten Dorfrundgängen aufgefallen, dass hier im Henneberger Land u. U. nur sehr wenige Schwalben umherfliegen.>>


Amphibien brauchen unsere Hilfe!

Der NABU Henneberger Land bereitet sich auf die Amphibienwanderung vor und bitte um Rücksichtnahme bei Amphibienwechsel

Foto: K. Büschel
Foto: K. Büschel

Die Naturschützer haben jetzt viel zu tun. So auch zum Beispiel die NABU-Mitglieder und Ehrenamtlichen des NABU Henneberger Land. „Schon seit 1996 dokumentieren unsere Ehrenamtlichen in Suhl das Wandergeschehen der Amphibien. Uns geht es vor allem darum genau Bescheid zu wissen, wo unsere kriechenden Freunde die Straße überqueren. Haben wir die Hauptwanderroute identifiziert, stellen wir dort Zäune auf“, berichtet die Vorsitzende. >>


Stunde der Wintervögel

Die Schlauen Füchse aus Milz üben schon
Die Schlauen Füchse aus Milz üben schon

Auch wenn es knackig kalt werden soll, wollen wir unsere kleine Wanderung rund um das Rückhaltebecken Grimmelshausen unternehmen.

Treff: 07. Januar 2017, 10-12:30 Uhr, an der Feuerwehr in Grimmelshausen

Wir konnten einen sehr kompetenten Ornithologen für die Wanderung gewinnen. Dr. H. Lange wird uns in die Wintervogelwelt entführen. Viel Spaß!


Bedrohte Schönheit

Durch die faszinierende Bergwelt Kirgistans streifen die letzten Schneeleoparden, akut bedroht durch Wilderei und illegalen Handel. Der NABU Kirgistan engagiert sich zusammen mit der kirgisischen Regierung für die Rettung der Großkatzen.

Wie das geschieht, zeigt ein Film des NABU.

Am Donnerstag, dem 17. November 2016, von19:00 – 20:30 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte, Hoheloh 1, 98527 Suhl
Kosten: Spende für das Schutzprojekt "Schneeleopard"